
Alpaka Schnellkurs
Ein paar kurze und interessante Fakten über Alpakas
Woher kommen Alpakas?
Alpakas kommen aus Südamerika. Dort leben sie in den Anden von Peru. Sie zählen zu den Neuweltkamelieden. Die Urform sind die Guanakos und Vikunjas.
Gibt es unterschiedliche Rassen?
Ja, man unterscheidet in Huacaya und Suri. Die Unterschiede schlagen sich optisch in der Wolle nieder. Die Wolle der Huacayas wächst lotrecht zur Haut und weist eine feine Kräuselung (Crimp) auf, während die Wolle des Suris in langen und glänzenden Locken herabhängt, wodurch sie schmaler und eleganter wirken als das Huacaya.
Können Alpakas auch spucken?
Ja, nicht nur Lamas können spucken, sondern auch Alpakas. Es dient zur Regelung der Rangfolge, aber auch tragede Stuten spucken den Hengst ab, um ihre Schwangerschaft zu demonstrieren.
Was ist bei der Pflege zu beachten?
Das Wichtigste in der Haltung der Alpakas ist die jährliche Schur. Im Hochsommer können die Alpakas sonst unter Hitzestress leiden. Außerdem müssen die Zehnägel und auch die Zähne regelmäßig kontrolliert werden, weil diese kontinuierlich wachsen.
Was essen Alpakas?
Alpakas müssen das ganze Jahr auf der Weide stehen und frisches Gras fressen. Zusätzlich benötigen sie Heu, aber auch Kraftfutter. Außerdem müssen sie jederzeit Zugang zu frischem Wasser haben.
Kann man ein Alpaka alleine halten?
Nein, Alpakas sind stark geprägte Herdentiere. Je größer die Herde, desto ruhiger und entspannter sind die Tiere, denn viele Augen sehen mehr als wenige.
Was macht Alpakawolle so empfehlens-wert?
Alpakawolle zählt neben Kaschmir und Seide zu den edelsten der Welt. Sie ist unglaublich fein und weich. Man unterscheidet 22 natürliche Farben in über 60 Farbschattierungen. Außerdem hat die Wolle weitere gute Eigenschaften. Zum Beispiel wirkt sie thermoregulierend und ist hypoallergen.